Jens Guth


Stv. Fraktionsvorsitzender SPD-Landtagsfraktion & Abgeordneter für den Wahlkreis Worms

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Für eine starke
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„Bildung entscheidet alles!“

Kommunales

Jens Guth (SPD) besucht Wormser Spiel- und Lernstube „Die Vorstadtkrokodile“  / Langjähriger Entwicklungsprozess trägt Früchte

 

Kinderbetreuung mit Ganztagsplätzen und Mittagsverpflegung, tägliche Hausaufgabenbetreuung für Schulkinder, Lernförderung, Unterstützung beim Übergang ins Berufsleben, freizeitpädagogische Angebote und Ferienprogramme: Die Spiel- und Lernstube „Die Vorstadtkrokodile“ leistet einen wichtigen Beitrag im Wormser Süden beim Thema Ganztagsbetreuung. Um sich ein Bild von der vielfältigen Arbeit vor Ort zu machen besuchten MdL Jens Guth (SPD) und die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Patricia Sonek die Einrichtung in der Boosstraße.

 

„Sieben Mitarbeiter, ein Azubi und eine FSJ-Kraft sind hier aktiv, um 25 Kita-Kindern und 35 Schulkindern, mit 70-Prozent Migrationshintergrund, ein umfangreiches und pädagogisch anspruchsvolles Ganztagesprogramm zu bieten“, erläuterte Einrichtungsleiter Gerold Hirschler nach einem Rundgang durch den modernen, großzügigen Gebäudekomplex. Der Bedarf werde von Jahr zu Jahr größer. „Ich könnte sofort 20 Kinder mehr betreuen“, schildert er die große Nachfrage nach Betreuungsplätzen.

 

Betreut würden zwar fast ausschließlich Kinder aus dem direkten Umfeld, aber zwischenzeitlich kämen auch Anfragen aus dem gesamten Stadtgebiet, schildert er die aktuelle Situation. Aber alle Plätze seien belegt.

Kein Wunder, dass sich auch über die Boosstraße hinaus Interesse an der Einrichtung des Diakonischen Werkes Worms-Alzey regt, gibt es dort doch wirklich tolle Angebote. Die Kindergartenkinder haben zum Beispiel ein „Kinderatelier“ erläutert Erzieherin Janine Schäfer den Besuchern. Dies sei durch eine Zusammenarbeit mit der BASF und stehe allen Altersgruppen zur Verfügung – wichtig, nicht nur um die haptischen Fähigkeiten und die Kreativität zu fördern. Auch der Kreativ-Container im großzügigen Spielgelände im Außenbereich im „Rizzi“-Stil zeugt von einem hohen künstlerischen Potential. Ein Essgarten in der anderen Ecke des Geländes zeigt den jungen Besuchern was alles in einem Garten wachsen kann um hinterher verzehrt zu werden.

 

Während die Kleinen nachmittags in den Räumen spielerisch betreut werden, haben die Schulkinder die Möglichkeit sich bei den Hausaufgaben helfen zu lassen. Von der 5. bis zur 10. Klasse gibt es nachmittags ab 13.30 Uhr Gruppenangebote; ab 16 Uhr startet dann ein freizeitpädagogisches Programm. „Ein langer Entwicklungsprozess der hinter uns liegt“, so Hirschler, der seit 1998 in der Einrichtung ist. „Letztendlich entscheidet nämlich Bildung alles!“ Ganz stolz erläutert er dabei, dass er vor kurzem eine Ehemalige getroffen habe, die nunmehr Maschinenbau studiere. Da habe er ganz schön gestaunt; aber letztendlich sei das nicht wirklich verwunderlich, denn durch möglichst frühzeitige kontinuierliche und langfristige Betreuung und Förderung würde die persönliche und schulische Entwicklung der Kinder nachweislich erheblich stabilisiert und verbessert.

 

Möglich macht die tolle Arbeit vor Ort eine Mischfinanzierung durch Stadt (40%), Land (55%) und das Diakonische Werk (5%), erläuterte Gerold Hirschler. Aber leider reicht dies nur für die Basisarbeit. „Dank zahlreicher Sponsoren und der Arbeit durch Ehrenamtliche geht dann doch viel mehr.“ Und die regelmäßige und intensive Zusammenarbeit mit Eltern, Lehrern und lokalen Kooperationspartnern würde die Entwicklung der Kinder und auch des Sozialraums nachhaltig verbessert.

 

Guth und Sonek zeigten sich angetan von dem hohen Engagement aller Akteure vor Ort. „Dies macht die Einrichtung an dieser Stelle unverzichtbar und ist beispielhaft im ganzen Stadtgebiet“, freut sich Sonek, die auch Mitglied im Schulträger- und Bildungsausschuss ist. Und dass den Löwenanteil das Land Rheinland-Pfalz stemmt, bestätigt MdL Guth in seiner wichtigen Arbeit für Worms. „Ich werde mich auch weiter auf Landesebene für die Optimierung der Betreuung unserer jüngsten Bürgerinnen und Bürger einsetzten“, verspricht der Wormser Parlamentarier.