„Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Tyrannei auf“

Veröffentlicht am 11.11.2014 in Bildung

Jens Guth (MdL) spricht mit Schülerinnen und Schülern über den 9. November

 

Jedes Jahr findet anlässlich des schicksalsschwangeren Datums „9. November“ der landesweite Besuchstag der Abgeordneten statt. An diesem Tag möchten die teilnehmenden Parlamentarier bewußt an die glücklichen und tragischen Momente deutscher Geschichte erinnern und anknüpfen, die das Datum in sich vereint.

Einen Tag danach, am Montag den 10.November, besucht der Landtagsabgeordnete und rheinland-pfälzische SPD-Generalsekretär deshalb die Berufsbildende Schule Wirtschaft und die Pfrimmtal-Realschule plus um sich den aktuellsten Themen rund um den 9. November zu widmen.

 

Den Schwerpunkt seines Besuchs setzte Guth deshalb auf den Fall der Berliner Mauer vor 25 Jahren. „Ein wichtiger Meilenstein der demokratischen Entwicklung in Deutschland“, leitet Jens Guth geschickt in die Thematik ein und kommt dann sehr schnell zum Kernpunkt des Besuchs: das Gespräch mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen über die Grundwerte, aber auch über die Probleme der Demokratie. Ein echter Realitätsbezug entstand, da einige der Anwesenden über ihre Verwandtschaft aus der ehemaligen DDR bereits eigene Geschichten mit einbringen konnten. Fluchtversuche wurden dabei ebenso angesprochen wie die Bespitzelung durch die Stasi.

Danach wurde nicht nur gemeinsam über die Lehren, die die Menschheit aus der Geschichte ziehen kann, diskutiert, sondern auch für mehr Beteiligung am politischen Leben geworben.

„Demokratie ist gerade in der heutigen Zeit ein wichtiges Gut“, insistiert der Abgeordnete eindringlich und verdeutlichte mit einer Probeabstimmung, wie schnell sich Verhältnisse bei Wahlen durch Wahlmüdigkeit verändern können. Und meist nicht zugunsten der Demokratie.

Demokratie braucht demokratische Parteien und diese brauchen Mitglieder, lädt er die engagierten Schülerinnen und Schüler zum Mitmachen ein, denn „für Demokratie müssten wir uns alle gemeinsam einsetzen“.

 

„Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Tyrannei auf“, verweist Guth auf ein zutreffendes Zitat, das im Landtag prangt, und darauf verweist, dass Demokratie kein selbstverständliches Gut ist.

 

 

 
 

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