B 9 Ausbau kommt voran

Veröffentlicht am 16.06.2015 in Kommunales

Bernhard Knoop (Dienststellenleiter LBM), der SPD Landtagsabgeordnete Jens Guth und Axel Schröder (LBM).

MdL Jens Guth: Wichtige Verkehrsmaßnahme für Wirtschaftsstandort

 

Zwischen 20.000 bis 24.000 Autos fahren jeden Tag über die Bundesstraße 9 im Industriegebiet Nord. Das Ganze bei einer Schwerlastverkehrsquote von bis zu 15 - 20 Prozent. Da sich zwischen Hornbach und Kaufland seit längerem eine Großbaustelle befindet, informierte sich der Landtagsabgeordnete Jens Guth und seine Stadtratskollegin Patricia Sonek vor Ort über den 4-streifigen Ausbau beim zuständigen Landesbetrieb Mobilität (LBM) bei einem vor-Ort-Termin.

„Seit Mai 2014 wird der Knotenpunkt ausgebaut.“, berichtet Bernhard Knoop, Leiter des Landesbetriebs Mobilität in Worms. „Wir erweitern den Knoten um zusätzliche Fahrstreifen, machen ihn leistungsfähiger und bauen dabei auf einer Länge von rund 300 Metern die Bundesstraße aus“. Es sei zudem noch ein neuer Radweg mit rund 500 Metern Länge im Entstehen. Die Kosten für den Straßenbau, die Radwege sowie eine neue Ampel beliefen sich auf etwa 2,3 Millionen Euro.

 

Die Arbeiten bei laufendem Verkehr machen das ganze Projekt so schwierig, vermittelt Knoop die Komplexität des Projekts und verdeutlichte an Hand von Plänen weitere Erschwernisse. Die Versorgungsleitungen, die die großen Unternehmen entlang der B 9 versorgen, dürfen natürlich nicht unterbrochen werden. „Das bedeutet sichern und Neuverlegen im Baufeld. Derzeit ist das Bauvorhaben aber im angestrebten Zeitplan“, so Knoop. Die Fertigstellung sei für Herbst 2015 geplant. „Nach unserer heutigen Planung noch im September“, so die gute Nachricht an den SPD-Abgeordneten und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Stadtrat.

 

Bezüglich des weiteren Ausbaus befragt, konnte Bernhard Knoop berichten, dass bezüglich der Aufweitung der Bahnunterführung wegweisende Gespräche mit der Bahn geführt wurden. Derzeit plant im Auftrag des LBM Worms ein Fachbüro in Abstimmung mit der Bahn die Aufweitung der Eisenbahnbrücke. Es werden die planerischen Grundlagen für ein noch notwendiges Planfeststellungsverfahren zur Schaffung von Baurecht erstellt.

„Der LBM ist an der Sache dran“, fasste Guth zusammen, der nochmals die hohe Dringlichkeit der Aufweitung der B 9 im Kreuzungsbereich der Bahn betonte. Die B 9 muss bei den gegebenen Verkehrsmengen sowohl in Richtung Nordzubringer, als auch mit der Aufweitung im Kreuzungsbereich der Bahn mit vier Fahrstreifen leistungsfähig sein.

 

Eine gute Verkehrsinfrastruktur ist unerlässlich für den Wirtschaftsstandort Worms“ so Jens Guth. „Die derzeitigen Baumaßnahmen und Verkehrsbehinderungen sind unangenehm aber notwendig, um in Zukunft einen guten Verkehrsfluss zu gewährleisten“.

 
 

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