„Füreinander da!“

Veröffentlicht am 24.03.2020 in Pressemitteilung

Wormser SPD beteiligt sich aktiv an der Nachbarschaftshilfe in Worms / Koordinationsstelle bei der Stadtverwaltung mit 10.000 Euro Landeszuschuss eingerichtet

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie ist die Nachbarschaftshilfe eine wichtige Säule. Die Rückfragen nach Möglichkeiten der Hilfe sind immens, weiß der Wormser Abgeordnete Jens Guth, der täglich mehrfach diesbezügliche Anrufe oder Mails erhält. Aus diesem Grund hat der Wormser Unterbezirkschef nun alle Mitglieder angeschrieben und abgefragt, wer Hilfe braucht oder wer Hilfe leisten kann.

„Bei der Stadtverwaltung wird aktuell eine entsprechende Stabsstelle eingerichtet um Hilfeangebote zu koordinieren“, informiert Guth. „Die zuständige Mitarbeiterin ist unter der Telefonnummer 853-7101 für Hilfesuchende und Hilfsangebote erreichbar. Darüber hinaus sind auf der Homepage der Stadt ebenfalls aktuelle Informationen abrufbar.“

„In diesen für uns alle schwierigen Zeiten zeigen die Wormserinnen und Wormser einmal mehr einen außerordentlichen Gemeinschaftsgeist“, freut sich der Abgeordnete. „Wir zeigen eindrucksvoll, dass wir in Krisenzeiten als Gesellschaft zusammenstehen, ohne zusammen sein zu müssen.“

„Da in den Wochen, die noch vor uns liegen, die Bedeutung der Nachbarschaftshilfe noch weiter zunimmt, ist es genau richtig, dass die Stadtverwaltung diese Koordinationsstelle einrichtet und an die neuen Herausforderungen und erhöhten Bedarfe angepasst. Um den Ausbau der örtlichen Nachbarschaftshilfe weiter anzukurbeln, unterstützt die Landesregierung die kreisfreie Stadt Worms mit 10.000 Euro“, freut sich der Wormser SPD-Abgeordnete Guth.

Die Kommune soll damit in die Lage versetzt werden, telefonische Anlaufstellen einzurichten, über die Hilfsangebote wie etwa ehrenamtliche Einkaufshilfen für Alleinstehende, Risikogruppen und Quarantänepatienten vermittelt werden können.

Um neu entstehende Hilfsangebote und Plattformen von Kommunen, Ehrenamtlichen, Studierenden sowie Schülerinnen und Schülern zu unterstützen, hat die Landesregierung darüber hinaus einen Projektfonds ins Leben gerufen, mit dem selbstorganisierte Angebote der Nachbarschaftshilfe unbürokratisch unterstützt werden sollen. Ergänzend zur bestehenden Engagementförderung des Landes stehen damit während der Corona-Pandemie rund eine halbe Million Euro zusätzlich für die ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe bereit. Die Projektförderung in Höhe von bis zu 500 Euro richtet sich an Initiativen, Projekte und Vereine, die ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe wie Einkaufsdienste anbieten. Weil in der aktuellen Situation insbesondere Alleinstehende und Seniorinnen und Seniorinnen unter Einsamkeit und fehlenden sozialen Kontakten leiden, werden auch ehrenamtliche psychosoziale Dienste wie Online-Vorleseprojekte oder Sorgentelefone gefördert, gibt Guth einen Einblick in weitere Förderungen des Landes.

Besonders erfreulich sei dabei, dass auch diejenigen Helferinnen und Helfer, die sich unabhängig von einer Kommune oder einer anderen Trägerorganisation wie einem Verein engagieren, durch die Sammelhaftpflicht- und Unfallversicherung des Landes für Ehrenamtliche im Schadensfall abgesichert sind, freut sich Guth über eine weitere unbürokratische Hilfeleistung der Landesregierung.

Weitere Informationen zu Nachbarschaftshilfe und Bürgerengagement in der Corona-Pandemie gibt es auf der Homepage der Landesregierung unter:  https://www.rlp.de/de/buergerportale/informationen-zum-coronavirus/nachbarschaftshilfe/

 

 
 

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