Jens Guth


Stv. Fraktionsvorsitzender SPD-Landtagsfraktion & Abgeordneter für den Wahlkreis Worms

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Für eine starke
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Mit dem DB-Konzernbevollmächtigten im Gespräch

Pressemitteilung

MdL Jens Guth lädt Bahnvertreter zum informellen Rundgang ein


Am Montag traf sich der Wormser SPD-Landtagsabgeordnete Jens Guth mit dem DB-Konzernbevollmächtigten für Rheinland-Pfalz und Saarland Dr. Klaus Vornhusen im Wormser Hauptbahnhof um direkt vor Ort weitere Vorgehensmaßnahmen der Bahn in Worms zu besprechen und konkrete Probleme sinnvollerweise an Ort und Stelle zu klären.

Bevor aber die Details in den Fokus kamen, vermittelte Guth dem mit der Bahn angereisten Vornhusen erst einmal einen Gesamtüberblick über die DB-Liegenschaften vom oberen Parkdeck des benachbarten Parkhauses aus. Von hier konnte man nicht nur das komplette Schienennetz sehen, sondern auch die Güterhallen sowie den erst kürzlich abgebrannten Lokschuppen, der sich im Bereich der künftigen „Grünen Schiene“ befindet. Wie die Entwicklung in diesem Bereich von Statten gehen wird, würde sich im nächsten Jahr klären, informierte Vornhusen über die weitere Vorgehensweise. Im nächsten Jahr wäre eine Machbarkeitsuntersuchung anvisiert, die dann als Basis für konkrete Verkaufsverhandlungen dienen solle, erläuterte er während des weiteren Rundgangs zum Neuhauser Tunnel. Beeindruckt von der Enge beim Passieren der Bahnunterführung in der Gaustrasse, sicherte Vornhusen Guth weitere Informationen zum Stand der Planungen zu.
 

Einer Ausweitung des Fernverkehrs, die der Abgeordnete auch im Hinblick auf das wichtige Lutherjahr ansprach, musste er aber erneut eine konkrete Absage erteilen. Die Anbindungen nach Mainz und Mannheim seien gut und die diesbezügliche Taktung ausreichend. Da die Taktung der Fernzüge bis ins Detail geplant sei, könne nicht einfach ein Zwischenhalt eingebaut werden; auch deshalb sei eine Ausweitung des Fernverkehrs nicht machbar, erfuhr Guth beim Rückweg zum Hauptbahnhof.

 

Beim Eintritt in die Bahnhofshalle demonstrierte der Abgeordnete dann auch gleich ein weiteres akutes Problem: die Türen sind nicht barrierefrei. Ältere Menschen mit Rollatoren, Rollstuhlfahrer oder Eltern mit Kinderwagen haben massive Probleme die Türen zu öffnen, wenn sie nicht gar verschlossen sind, kritisierte der Wormser SPD-Parlamentarier und forderte die Bahnvertreter auf hier nach Lösungen zu suchen. Marco Fuchs, zuständig für Sicherheit und Ordnung, erläuterte, dass im nächsten Jahr eine weitere Sanierung des Gebäudes in Worms angedacht sei, bei dem ein Hauptaugenmerk auf die veralteten Eingangstüren gelegt würde. Auch dem Vorschlag der Videoüberwachung stand er positiv gegenüber und versprach dies zu prüfen. Dies sei allerdings nur die zweitbeste Lösung, wandte Vornhusen ein, der die Präsenz von Sicherheitspersonal bevorzugen würde. Hier könnte eine Ordnungspartnerschaft mit der Stadt wiederaufleben, schlug Fuchs vor. Dann könnte die Halle probeweise auch in den Nachstunden wieder geöffnet werden. Leider gäbe es in Worms überproportional viele Vandalismusschäden, bedauerten alle Gesprächspartner.
 

Abschließend schlug Guth noch vor, den westlichen Eingang in die Bahnhofsunterführung für Radfahrer zu erschweren, da diese oft den Platz überfuhren und dann durch direktes Einfahren die Passanten gefährden würden. Auch dies will man nun gemeinsam prüfen und verbessern.