Modellvorhaben „Stadtdörfer“ nimmt Gestalt an

Veröffentlicht am 22.07.2022 in Aktuell

Abenheim: Innenminister Roger Lewentz besucht „Klein-Rom“ am Fuße des Klausenbergs

Abenheims Freude ist groß gewesen, dass auf meine Initiative alle dreizehn Wormser Vororte – und damit eben auch Abenheim – als Pilotprojekte in das Modellvorhaben „Stadtdörfer“ des Landes Rheinland-Pfalz aufgenommen worden sind.

„Die Resonanz auf das neue Programm war riesengroß“, freute sich Ortsvorsteher Marco Fruci über zahlreiche Ideen und Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger.

Das Spektrum reiche etwa von Blumenkübeln über einen Trimm-Dich-Pfad mit Outdoor-Fitnessgeräten bis hin zu fahrradgerechter Beschilderung und Streckenführung, wie der Innenminister Roger Lewentz, der eigens aus Mainz angereist kam, am Donnerstagnachmittag im Hof des Heimatmuseums berichtete. „Abenheim ist sehr weit im Stadtdörfer-Programm, deshalb sind wir heute hier“.

Minister: Starke Konzepte aus Worms

Innenminister Roger Lewentz, den Fruci über den Wahlkreisabgeordneten Jens Guth eingeladen hatte, würdigte die „starken Konzepte“ aus Worms. „Darum sind alle Vororte der Nibelungenstadt ins Modellvorhaben aufgenommen worden“, erzählte der Gast aus Mainz.

Exemplarisch für alle Vororte und Vorschläge durfte Rolf Klinger, Initiator der Dorfplatzidee, sein bereits weit vorangeschrittenes Anliegen vorstellen: Nämlich, im Herzen von Abenheim einen Mehrgenerationenplatz zwischen barocker Kirche und Heimatmuseum, Seniorenheim und Pfarrzentrum zu schaffen.

„Die Menschen hier begrüßen die Idee“, betonte Klingler seine Erfahrung aus zahlreichen Gesprächen. Sodann tauschten sie sich bei Kaffee und Kuchen des ökumenischen Seniorennachmittages vertiefend über die Idee aus. Auch der langjährige Ortsvorsteher Hans-Peter Weiler und Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst beteiligten sich rege.

80 bis 90 Prozent Fördermittel des Landes möglich

Dass die Landesregierung Stadtdörfer fördern wolle, skizzierte Lewentz, welcher selbst einmal Bürgermeister seiner kleinen Heimatgemeinde Kamp-Bornhofen (knapp 1.500 Einwohner) war. Auf rund 80 bis 90 Prozent Förderung darf Abenheim laut Jens Guth hoffen. „Den Rest muss die Stadt Worms nun stemmen“, so mein schmunzelnder Einwand zum Fraktionsvorsitzenden der SPD Dirk Beyer und zum zuständigen Stadtentwicklungsdezernenten Timo Horst.

Bevor es in Abenheim noch zur Feuerwehr weiterging, bedankte sich Innenminister Roger Lewentz als Bäckerssohn ausdrücklich für den guten Kuchen. Dort angekommen, nahm er die erfolgreiche Arbeit der Jugendfeuerwehr zur Kenntnis: „Die sogenannte Übergangsquote zwischen Jugend- und Freiwilliger Feuerwehr liegt bei uns in Rheinland-Pfalz über dem Bundesdurchschnitt. Dass sie hier nochmals höher ist“, so Lewentz abschließend, „belegt den großartigen Zusammenhalt in Abenheim“.

Zu guter Letzt überreichte Ortsvorsteher Marco Fruci dem Ehrengast ein kleines Weinpräsent und verabschiedete Innenminister Roger Lewentz herzlich.

 
 

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