Jens Guth


Stv. Fraktionsvorsitzender SPD-Landtagsfraktion & Abgeordneter für den Wahlkreis Worms

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Für eine starke
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„Worms braucht mehr Wohnungen und neue Bauplätze“

Pressemitteilung

 

Vor 10 Jahren hatte Worms noch 83.000 Einwohner und die Einwohnerzahl sollte laut Prognosen unter 80.000 fallen, tendenziell weiter fallend. Heute hat Worms fast 87.000 Einwohner und Handlungsbedarf beim Kita-Ausbau, Schulsanierung und insbesondere beim Wohnungs- und Hausmarkt.

 

SPD-Vorsitzender und Landtagsabgeordneter Jens Guth wollte es nun genauer wissen und die Zahlen der Landesregierung aufgrund seiner Anfrage lassen aufhorchen: Bei Neuvertragsmieten im Zeitraum von 2012 bis 2018 ist ein deutlicher Preisanstieg von fast 24% zu verzeichnen, der über dem Durchschnitt der kreisfreien Städte liegt. Gleiches ist bei den Kaufpreisen für Eigentumswohnungen sowie für Ein- und Zweifamilienhäuser zu beobachten. Hier mussten die Wormserinnen und Wormser bei Eigentumswohnungen einen Preisanstieg von über 69 Prozent verkraften, bei den Ein- und Zweifamilienhäusern ist der Preisanstieg mit über 54 Prozent zwar etwas niedriger, aber immer noch immens gestiegen. Auch hier liegt Worms über dem Durchschnitt der kreisfreien Städte in Rheinland-Pfalz.

Lediglich beim Bauland liegt Worms unter dem Durchschnitt der kreisfreien Städte.

Über 12 Millionen für Wohnraumförderung

 

Der Wohnungsmarkt und sogar Wohnungsnot gerade für geringer Verdienende wird in Worms schon lange diskutiert. Trotz Unterstützung der Landesregierung will sich die Lage hier aber nicht entspannen. Die Programme der rheinland-pfälzischen Landesregierung zur sozialen Mietwohnraumförderung wurden seit 2016 deutlich verbessert, informiert die zuständige Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen den Wormser SPD-Landtagsabgeordneten Jens Guth.

Bei der allgemeinen Mietwohnungsbauförderung seien zum Beispiel ein neues, besonders nachhaltiges alternatives Förderangebot mit einer Bindungsdauer von 25 Jahres in Bezug auf Wohnungen für Haushalte mit geringem Einkommen geschaffen worden. Bei der Zuschussförderung zum Erhalt von bezahlbarem Wohnraum mittels Erwerb von allgemeinen Belegungsrechten an bestehenden Mietwohnungen fand ebenfalls eine Erhöhung der Zuschussbeiträge statt; dieses Förderinstrument wurde auch auf vermietete Wohnungen ausgedehnt, teilt die zuständige Finanzministerin weiter mit. Diese und etliche weitere Förderprogramme, leisten einen wichtigen Beitrag zum bezahlbaren Wohnen in der kreisfreien Stadt; insgesamt 12,166 Millionen Euro flossen insgesamt als Fördermittel bzw. Kredite von 2013 bis 2018 nach Worms.

 

Mehr Wohnungen, mehr Bauplätze

 

„Wir brauchen dringend mehr Bauplätze und mehr bezahlbare Wohnungen für Worms“, fordert Jens Guth deshalb erneut und sieht hier auch die Bundespolitik in der Pflicht entsprechende Programme zu entwickeln, die es den Kommunen möglich machen dem „Verteuerungstrend“ entgegen zu wirken.

„Aber auch auf kommunaler Ebene müssen wir weitere Entscheidungen treffen um schneller bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Mit dem Masterplan Wohnen wurde hier schon eine Grundlage geschaffen, die nun auch konsequent umgesetzt werden muss“, so Jens Guth. „Mit der derzeitigen Entwicklungsmöglichkeit auf dem Bauhaus- und Rheinmöve-Gelände können hierzu wichtige Weichen gestellt werden.“