Zweites Wohnzimmer für junge Menschen

Veröffentlicht am 05.08.2022 in Pressemitteilung

Jugendtreff Nordend: Kleine Spenden statt Beschwerden aus der Nachbarschaft / Jens Guth und Dirk Beyer besuchen Projekt an der Großen Weide

„Jugendliche aus dem Wormser Nordend haben unseren familiären Jugendtreff hier als ihr Wohnzimmer angenommen“, berichtete Peggy Straub beim Treffen mit SPD-Landtagsabgeordneten Jens Guth und SPD-Fraktionsvorsitzenden Dirk Beyer. Im Jugendtreff sorgt Straub als Fachkraft der Caritas für gute Laune und berät etwa beim ersten Liebeskummer oder bei Fragen rund um die Berufswahl.

Rund 180 bis 200 Jugendliche hat das Projekt bereits erreichen können – und ein klein wenig wohl auch alle Anwohner im Umfeld. „Von Nachbarn hat es bislang noch keine Beschwerden gegeben – ganz im Gegenteil, der Jugendtreff ist ausdrücklich begrüßt worden und immer wieder gibt es kleine Spenden aus dem Umfeld“, so der Leiter des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Worms, Ralf Decker. Auch die Jugendlichen lobt er: „Sofa und Sessel sehen nach fünf Jahren immer noch sehr gut aus!“ Auf das eigene Wohnzimmer werde eben geachtet; die Jugend wüsste ihren gut betreuten Rückzugsangebot also sehr zu schätzen.

Bereits seit fünf Jahren öffnet der Jugendtreff an der Großen Weide zweimal wöchentlich (montags und donnerstags von 18 bis 21 Uhr) seine Räume, wie Peggy Straub anschließend erklärte. Nur einen Steinwurf entfernt befindet sich ergänzend eine schon zwei Jahre länger bestehende Beratungsstelle mit Büro.

„Von hier aus startet die aufsuchende Jugendsozialarbeit“, informierte Estelle Herrmann. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad werde das Gespräch mit jungen Menschen aus dem Gebiet der sogenannten Grünen Schiene gesucht, so die gelernte Industriekauffrau, welche im Dualen Studium aktuell Soziale Arbeit studiert und in Worms hospitiert.

Ob sich Wormser Jugendtreffs untereinander austauschen würden, wollte Jens Guth gegen Ende noch wissen. „Ein Austausch ist geplant und der supergut angenommene Jugendtreff im Affenhaus in der Altstadt bietet einen schönen Anlass“, antwortete Ralf Decker. Ferner erfuhren sie auf Nachfrage von einem schmunzelnden Leiter des Kinder- und Jugendbüros, dass „ausnahmsweise“ keine Landesmittel im Spiel seien; finanziert werde das Projekt „Jugend stärken im Quartier — Grüne Schiene für Jugendliche“ aus Mitteln des Bundesfamilien- sowie des Bundesumweltministeriums und des Europäischen Sozialfonds. „Jeder in die nächste Generation investierte Euro ist gut angelegt“, fassten Jens Guth und Dirk Beyer gleichermaßen ihre Sicht auf Jugend- und auch Schulsozialarbeit abschließend zusammen.

 

 
 

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